Donnerstag, 26. August 2010

Kinder - Kinder

Unsere kleinen sind die Gäste der Zukunft!
In dieser "Zukunft" werde ich nicht mehr arbeiten. (Hoffe ich)
Wenn Mütter mit ihren Kindern ein Kaffee oder Restaurant besuchen, bietet sich ein interessantes Schauspiel.
Eine Mutter mit zwei Kindern (1 Jahr und 4 Jahre) betritt das Lokal. Sofort herrscht höchste Alarmstufe bei uns Bedienungen.
Denn unsere Mutter sucht sich immer die engste Möglichkeit um sich zu Platzieren. Wir versuchen dann, mit aller uns zur Verfügung stehenden Höflichkeit (und der geballten Faust in der Tasche), unserer Mutter den richtigen Platz zu stellen. Natürlich gefällt ihr dieser Platz nicht und wir müssen einen faulen Kompromiss eingehen. Sie sitzt in der Mitte des Restaurants, der Kinderwagen stösst an den Nachbartisch und ist damit unverkäuflich. Dem 4 Jährigen "Maximilian" werden die Schuhe ausgezogen damit er schöhn auf den Sitzpolstern, laut jauchzend, springen kann. Herrlich, in meine Station setzt sich nun kein neuer Gast, die Kolleginen freuen sich.
Die Mutter reicht mir nun "das Gläßchen". Ich habe ja zeit, da kein Gast mehr bei mir sitzt. In der Küche sind sie fair und machen das Gläßchen schrittwarm.

Mittlerweile hat unser kleiner "Maximilian" entdeckt, das er mit seinen Strümpfen über unseren Boden schlittern kann.

Da unsere Mutter genau rechnen kann hat sie ein Glas Leitungswasser für die Kinder bestellt, sie selbst möcht erst nach dem Essen (Tagesessen) etwas Trinken.
Ich versuche diese Bestellung sehr zeitnahe zu servieren, je früher sie fertig ist um so eher habe ich wieder Gäste.
Diese Idee stellt sich als Bumerang heraus.
Nach dem servieren des Tagesessens mit Räuberteller für Maximilian" stelle ich fest das unser 1Jähriger noch nicht mit dem Gläßchen fertig ist. Das heißt, "Maximilian" beginnt mit dem Essen und kleckert, unsere Mutter nimmt eine Gabel von ihrem Essen und muss sofort unsere 1 Jährigen ein Löffelchen von seinem Brei geben. "Maximilan" fällt vom Stuhl und weint. Dieses Schauspiel dauert über eine halbe Stunde.
Ich räume die 2 Teller und das Gläßchen ab. Die Mutter bestellt einen Milchkaffee.
Ein jeder kann sich vorstellen was jetzt passiert.
Sie können es nicht?
Die Mutter ist so erschöpft von diesem Stress das sie sich eine Auszeit nimmt und ihren Milchkaffee schlürft.
In diesen 20 Minuten schlägt die Zeit unseres "Maximilian"
Die Mutter übergibt uns die Aufsichts - Pflicht.
Mit Engelszungen versuchen meine Kollegen "Maximilian" zu bändigen. Ihre Stationen sind gut besucht und sie stolpern, vollbeladen um unseren kleinen herum. Ich freue mich ein wenig (Schadenfreude)
Wenn schon keinen Umsatz dann wenigstens einen kleine Genugtung.
Unsere Mutter hat sich nun genug erholt und ruft ihren "Maximilian" zu sich. Ich werde gerufen und bringe gleich die Rechnung mit.
Nach dem unsere Mutter gegangen ist hole ich Handfeger und Schaufel, einen kleinen Eimer mit warmen Wasser und einen Schuss Spülmittel. nach 5 Minuten ist alles wieder in Ordnung.
Wollen sie Wissen was an dieser Geschichte gelogen war.
Der junge hieß Leon

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